Fallbeispiele
Die Arbeit mit Robert M.:
Der 38jährige Banker Robert M. (Name geändert) kommt über einen Kollegen mit einem akuten Hexenschuß zu mir. Früher habe er viel Sport gemacht, seit er sich selbständig gemacht habe und eine Familie mit Kindern begründet habe, sei er hauptsächlich an den Schreibtisch gebannt. Seine Tochter habe ihn von hinten etwas geschubst und dann sei es ihm „ins Kreuz gefahren“.
Ich gehe sehr vorsichtig vor, richte sanft das Becken ein (Beckenschiefstand, Beinlänge und ISG-Blockaden sind deutlich zu sehen und zu diagnostizieren.) In der ersten Sitzung arbeite ich gezielt mit der NPSO ( Neue Punktuelle Schmerz- und Organtherapie), d.h. mit monochromatischen Licht an entsprechenden Reflexpunkten in Bein und Fuß. Die Schmerzstellen bearbeite ich mit einem wärmenden Öl und setze einige Schröpfköpfe. Er spürt die Verbesserung der Schmerzen deutlich, vor allem nimmt er wahr, daß er jetzt wieder gerade auf den Beinen steht. Ich sage ihm mit Erfolg, daß hinter der akuten Symptomatik tiefere chronische Ursachen lägen und schlage eine längere Behandlung mit IRT vor. Ich gebe ihm Übungen für die Beibehaltung der ausgerichteten Beckenstellung mit. Die Schmerzen seien wesentlich besser geworden, berichtet er bei der ersten Folgesitzung. Ab da arbeite ich kontinuierlich an der chronischen Gelenksteifigkeit im unteren Rücken in Verbindung mit den anderen Fehlhaltungen im Körper. Er wird sich immer mehr des Zustands seines Körpers und auch seiner Veränderung bewusst. In der dritten Stunde erarbeite ich mit ihm zusammen einige Basisübungen aus dem PILARGON- Training und gebe ihm die Audio- CD zum Üben mit. Nach einigen Sitzungen wird er schmerzfrei und fühlt sich insgesamt wesentlich besser. Er beschließt mindestens einmal die Woche schwimmen zu gehen und macht seine Übungen. Die Behandlung dauert noch an, die langfristige Prognose ist gut. Definitive Aussagen können erst in frühestens einem halben Jahr gemacht werden.
Die Arbeit mit Hanna S.:
Hanna S. (Name geändert) kam mit chronischen Rückenschmerzen in die Praxis, sie hatte bereits mehrere Massage- und Krankengymnastik Behandlungen ohne durchschlagenden Erfolg durchlaufen. Sie brachte eine extreme Skoliose, verbunden mit einem starken Beckenschiefstand und Verdrehungen in Becken- und Schultergürtel mit. Ich absolvierte wg. der Schwere der Problematik 10 Behandlungen mit ihr, die sowohl die Skoliose, als auch die anderen Fehlstellungen deutlich verbesserten. Ein paar Monate später begann ich mit PILARGON in Gruppen zu arbeiten. Sie machte mit viel Spaß einen Kurs von 6 Abenden mit und hat daraufhin konsequent geübt. Inzwischen hat sie unter vielen Komplikationen ein Baby geboren, das ihr viel Energie abverlangt und ihren Rücken zusätzlich belastet. In den vergangenen 2 Jahren hat sie einige Auffrischungssitzungen gebucht. Durch Sitzungen und die eigene Übungspraxis kann sie heute relativ schmerzfrei leben. Sie weiß, daß ihr Rücken immer ein Schwachpunkt in ihrem Körper bleiben wird, hat aber durch viel Bewusstseinsarbeit gelernt, mit ihrer Situation möglichst optimal umzugehen. Wirbelverschiebungen hat sie gelernt, teilweise selbst wieder in Ordnung zu bekommen. Für sie war die Arbeit am Bindegewebe( und Muskulatur), den Wirbeln und die eigene Übungspraxis die ideale Verbindung für bleibende Veränderungen.
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